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Dog-hacks, Wissenswertes

Welche Kosten Hund verursacht? Ein Rechenbeispiel.

Die Entscheidung für ein neues Familienmitglied ist bereits getroffen und nun stellt sich bei dir die Frage, was kostet mich das eigentlich alles? Kann ich mir einen Hund überhaupt leisten? Um dir diese Fragen zu beantworten, habe ich dir einmal aufgestellt, was ein Hund vom Welpen Alter an für grundsätzliche Kosten verursacht. 

Es ist natürlich am Ende immer abhängig von der Rasse, besonders bei der Futtermenge und einer eventuellen Versicherung. Mehr dazu aber später.

  1. Wie hoch sind die Anschaffungs- Kosten Hund?
  2. Welpen Schule, wichtig für die Sozialisierung deines Hundes
  3. Die Erstausstattung deines Hundes.
  4. Hundefutter Kosten richtig planen. – Tipp
  5. Ausgaben beim Tierarzt, da kommst du nicht drum herum.
  6. Eine Krankenversicherung, brauch ich Sie, oder nicht?
  7. Was ist der Unterschied zwischen einer OP und Krankenversicherung?
  8. Was kommt nun alles auf mich zu?

 

Wie hoch sind die Anschaffungs-Kosten für einen Hund?

Die Anschaffungskosten deines Hundes könnten unterschiedlicher nicht sein. Zunächst ist es abhängig davon, von wo du dir deinen Welpen holst. Ich persönlich habe schon immer Hunde aus dem Tierschutz gerettet. Hier kannst du mit einer sogenannten Schutzgebühr von ca. 400 Euro rechnen. Mal mehr mal weniger, das kommt ganz darauf an welchen Aufwand die Tierschutzorganisation mit dem Hund hat. Der Hund hat dann aber bereits alle notwendigen Impfungen und einen EU-Ausweis und einen Chip. Alternativ, kannst du dir einen Hund vom Züchter kaufen. Bei der Wahl des richtigen Züchters ist es besonders wichtig, dich von vorne rein gut und ausreichend über diesen zu informieren. Ein Zertifikat alleine reicht nicht unbedingt aus. Besonders bei Rassen, die einst durch Qualzucht gezüchtet wurden, wie französische Bulldoggen und Boxer, solltest du stark darauf achten, dass die Gesundheit der Tiere im Vordergrund steht. Hier können die Kosten je nach Hunderasse und Stammbaum zwischen 500 € und 2000 € variieren. Ein Betrag um die 1000 € ist so der grobe Durchschnitt.

 

Welpen Schule, wichtig für die Sozialisierung deines Hundes

Damit du gut in eine Erziehung deines Hundes starten kannst, benötigt der Kleine eine Gute Basis und vor allem auch du selbst. Der Besuch der Welpen Schule ist daher mehr als nur zu Empfehlen. Dein Hund lernt dort erste Kommandos und Freunde kennen. Ein Kurs mit in der Regel 10 Einheiten kostet ca. 200 €, je nach Hundeschule. Kosten die du niemals bereuen wirst, denn die ersten Monate sind wichtigsten im Leben deines Hundes.

 

Die Kosten des Hundes für die Erstausstattung.

Der Welpen Einzug steht vor der Türe und du brauchst nun erstmal eine Grundausstattung. Ich habe dir hier mal eine kurze Liste der Standard Artikel erstellt, die du in jedem Fall benötigst. Am Ende wirst du je nach Hersteller und Artikel für die du dich entscheidest einen Betrag zwischen 200 € und 500 € investieren müssen. Ein kleiner Tipp, denke daran, das dein Hund in den ersten 12–18 Monaten fast täglich wächst. Also warte die ersten Monate ab, bis du etwas Teures und Hochwertiges, gerade bei Leine und Halsband und Schlafplatz kaufst. So kannst du bereits am Anfang erste Kosten Hund sparen. 

An dieser Stelle ein kurzer Hinweis. Gerade im Welpen Alter und als Junghund sind die Knochen und Gelenke in stetiger Entwicklungsphase, ich empfehle dir daher von Beginn an mit einem Geschirr zu arbeiten. Es wird unweigerlich passieren, das der Hund etwas zieht, bis er es gelernt hat und du auch mit der Leine arbeiten musst, um es ihm beizubringen. Ein Geschirr kann entsprechend keine Schäden verursachen. Ein Halsband kann in diesem Alter zu schmerzen und Schäden an der Halswirbelsäule führen.

 

Hundefutter Kosten richtig planen. – Tipp

Eine Frage die ich mir auch selbst sehr lange gestellt habe, ist die der Wahl des richtigen Hundefutters. Einerseits soll mein Hund das Beste erhalten, andererseits muss ich natürlich die Kosten im Blick halten. Schnell fällt einem auf das der Gang zum Discounter helfen kann die Kosten Hund und Ernährung deutlich zu senken. Allerdings solltest du dir genau die Zusammensetzung anschauen. Besonders bei Trockenfutter gibt es enorme Unterschiede. Und was gut und gerne vergessen wird, nicht die Menge machts, sondern die Wertigkeit der Kalorien. So kommt es schnell vor, das ein deutlich teures Futter gar nicht teurer ist, da dein Hund deutlich weniger davon benötigt. 

Ich selbst füttere Paul morgens Trockenfutter und Abends Nassfutter. Ich habe hierfür einen lokalen Händler für Tierbedarf ins Boot geholt und mit Ihm das Gespräch gesucht. Da klar war, dass ich die nächsten ca. 14 Jahre jeden Monat 30 Tagesrationen Futter benötigen werde, konnten wir uns auf einen Mengenrabatt einigen. Ich kaufe immer 60 Dosen Nassfutter und 15 KG Trockenfutter ein. So komme ich auf eine Betrag von ca. 2,90 Euro Kosten Hund pro Tag für Futter.

 

Ausgaben beim Tierarzt, da kommst du nicht drum herum.

Im Gegensatz zu uns Menschen besteht keine Krankenversicherungspflicht. Dennoch musst du jährlich zum Veterinär, auch wenn dein Hund nicht verletzt oder krank ist. Regelmäßige Impfungen und Entwurmungen und mindestens einen Routinecheck solltest du niemals aussetzen. Gerade auch um unerwartete Ausgaben zu vermeiden. Hier kommst du auf einen jährlichen Betrag von ca. 150 – 200 €. Der schlimmste Moment, für mich, beim Tierarzt war schon immer die Frage: Sollen wir es machen?

Warum das so schlimm war? Weil es immer auch einen finanzielle Frage ist, ein Tierarzt ist immer privat und kostet schnell einige Hundert Euro. Und um gleich eines Mal klar zu stellen, ein Tierarzt handelt nach einer klaren Gebührenverordnung und im Sinne des Tieres. Natürlich will und muss er Geld verdienen, aber er ist auch einer ethischen Grundlage unterstellt. Eine unnötige Operation oder Eingriff gleicht der Misshandlung eines Tieres, was Ihn seine Zulassung kostet. Also hab ein wenig Vertrauen in deinen Tierarzt und hole dir gegebenenfalls eine zweite Meinung ein.

 

Eine Krankenversicherung, brauch ich Sie, oder nicht? 

Es ist wie bei jeder Versicherung, wenn du sie nicht benötigt hast, ist dir nichts passiert, also im besten Falle wirst du sie nie brauchen. Ich selbst habe gerade die Erfahrung gemacht und bin sehr dankbar, das ich mich dazu entschieden habe sowohl eine OP und eine Krankenversicherung abzuschließen. Unsere Hunde davor hatte nie großartige Probleme und Verletzungen, eine Versicherung hätte sich nicht gelohnt. Bei Paul ist das nun anders. Er ist nun gerade mal 1 Jahr alt und hat bereits die Kosten für 8 Jahre Versicherung gedeckt. Wir haben aufgrund von einem lahmenden Bein vorne links einen angeborenen Knorpelschaden entdeckt. Das hätte zu Arthrose geführt und zu vielen Medikamenten. Nun wurde er operiert und wir gehen davon aus, dass ihm vieles erspart bleibt und er ein echtes Hundeleben führen kann.

 

Was ist der Unterschied zwischen einer OP und Krankenversicherung?

Anhand von Paul kann ich dir das gut erklären. Die Krankenversicherung bezahlt, je nach Vertrag, alle Besuche beim Tierarzt und die Medikamente, Anamnese und so weiter. Die OP Versicherung greift immer dann, wenn ein Schnitt und anschließend der Verschluss eines Schnittes vollzogen wurde. Oder, wenn dein Hund aufgrund eines Unfalles oder Bisses versorgt und genäht etc. werden muss. 

Im Falle von Paul hat die Krankenversicherung uns ca. 600 € Kosten Hund abgenommen, um überhaupt festzustellen, was Ihm fehlt. Da waren zum Einen Medikamente, Röntgenbilder und ein Besuch beim Spezialisten notwendig. Für die Operation selbst erspart sie uns ca. 3000 € was die Operation und ein CT beinhaltet, noch nicht einberechnet ist eine Physiotherapie und langfristige Medikamente und Nachuntersuchungen. Als alles in allem hätte und würde uns dieser Eingriff ca. 4000 – 5000 € kosten. Wir bezahlen im Monat 52 € an Versicherungsbeitrag. Wenn Paul 14 Jahre alt wird, kostet die Versicherung 8700 €. Ich denke, der Vorteil liegt hier auf der Hand. Zumal wir damit rechnen können, das weitere Besuche wegen der anderen Gelenke auf uns zu kommen werden. 

Du kannst dich auch noch später für eine Hundeversicherung entscheiden, du hast allerdings 3 Monate Wartezeit, bis sie greift. Informiere dich gut. Wir sind bei der Agila.

 

Welche Kosten für den Hund kommen nun auf mich zu? 

Wir fassen zusammen, die Aufwendungen bei Anschaffung des Hundes sind sehr flexibel. Inklusive der Erstausstattung kommst du bei einem Tierschutzhund auf ca. 700 – 1000 €, bei einem Zuchthund auf ca. 1500 – 3000 € an Kosten Hund. Die Hundesteuer darfst du nicht vergessen, da liegen wir bei ca. 80 € im Schnitt in Deutschland. Das ist ganz abhängig der Rasse und deiner Stadt. 

Im Monat kommst du beim Futter auf ca. 90 €, ohne Leckerli, dann hast du deinen Hund aber auch wirklich gut versorgt. Wenn du noch eine Vollversicherung abschließt, kommen ca. 50 € dazu. 

Listen wir mal auf, was im Falle an Kosten Hund auf dich zukommt, wenn du dir einen Tierschutzhund holst, diesen hochwertig ernährst und auf eine Krankenversicherung zurückgreifst: 

  • Anschaffungskosten: 1000 €
  • Welpen Schule: 200 €
  • Monatliche Kosten: 150 €
  • Leckerli / Monat: 30 €

2 thoughts on “Welche Kosten Hund verursacht? Ein Rechenbeispiel.

  1. Renate Limberger sagt:

    Hallo ihr Lieben, ihr habt eine sehr gute Aufstellung der Kosten für den Hund gemacht. Vielen Dank. Aber ihr habt meiner Meinung nach noch die Tier-Haftpflichtversicherung vergessen.
    L G Renate Limberger

    1. Hendrik Dähnert sagt:

      Ja das stimmt- je nach Bundesland = Pflicht.
      Ich glaube jedoch, dass die Kosten hier zu vernachlässigen sind.
      Die Versicherung selbst sollte man schon haben; <50 Euro / Jahr ist möglich. 6 MIO Deckung und 0 Euro Selbstbeteiligung.
      Sollte wohl für die meisten, ungeplanten Zwischenfälle ausreichend sein.

      Da die Haftpflicht grundsätzlich so günstig ist, würde ich immer auf die Selbstbeteiligung verzichten.
      In der Regel sind das 150 Euro. Dann zahl ich der Versicherung lieber die 1,5 mehr

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